Die Französische Bulldogge hat die Herzen vieler Menschen erobert: Ihr charmanter Charakter macht sie einzigartig. Erfahren Sie alles über die Rasse und welche tiergesundheitlichen Bedenken hinsichtlich ihrer Zucht bestehen.
Inhaltsverzeichnis:
- Faktencheck: Mythen über die Französische Bulldogge
- Geschichte: vom Arbeitshund zur Trend-Rasse
- Aussehen: einzigartig, aber ungesund?
- Der Frenchie-Charakter: ein charmanter Begleiter
- Haltung und Erziehung: ein ruhiger Wohnungshund?
- Wie viel Bewegung braucht die Französische Bulldogge?
- Welches Futter für Französische Bulldoggen?
- Französische Bulldogen wollen gut gepflegt werden
- Warum gilt die Französische Bulldogge als nicht gesund?
- Anschaffung: Französische Bulldogge mit Nase?
Faktencheck: Mythen über die Französische Bulldogge
Obwohl sich die Französische Bulldogge großer Beliebtheit erfreut, gibt es einige Missverständnisse, die über ihren Charakter und ihre Haltung kursieren. Bevor wir näher auf die einzelnen Aspekte eingehen, können Sie sich einen Überblick verschaffen, was wahr ist und was nicht.
Mythos 1: Diese Rasse ist schwer zu erziehen.
Tatsache: Französische Bulldoggen können durchaus dickköpfig sein, aber mit Geduld und konsequenter Erziehung sind sie absolut lernwillig. Solange man sie nicht als Lifestyle-Begleiter sieht, sondern auf ihre Bedürfnisse als Hunde eingeht, sollten Sie und Ihr Liebling gut miteinander auskommen.
Mythos 2: Französische Bulldoggen sind nicht für Familien mit Kindern geeignet.
Tatsache: Französische Bulldoggen können ausgezeichnete Familienhunde sein. Sie haben eine anhängliche und freundliche Natur, die bei einer guten Sozialisation und einem respektvollen Umgang mit ihnen als Lebewesen deutlich wird.
Mythos 3: Französische Bulldoggen vertragen sich nicht mit anderen Haustieren.
Tatsache: Mit einer frühen Sozialisierung und einer artgerechten Haltung können Französische Bulldoggen gut mit anderen Tieren zusammenleben. Ihre gesellige und neugierige Natur hilft ihnen, sich in der Regel mit Artgenossen und sogar Katzen zu verstehen.
Mythos 4: Französische Bulldoggen sind faul und inaktiv.
Tatsache: Obwohl Französische Bulldoggen gerne entspannen, sind sie keinesfalls faul. Diese Rasse genießt regelmäßige Spaziergänge und Spielzeiten. Aufgrund herbeigezüchteter gesundheitlicher Einschränkungen kann sie sich jedoch nicht so viel bewegen, wie sie gerne möchte – umso wichtiger ist es, dass Frauchen und Herrchen ihr schonende Bewegungsangebote machen, die sie auslasten, ohne sie zu überlasten.
Mythos 5: Französische Bulldoggen schnarchen laut und lustig.
Tatsache: Das Schnarchen bei Französischen Bulldoggen ist tatsächlich sehr wahrscheinlich und hat leider keinen so schönen Grund: Die Kurzköpfigkeit, also beim Frenchie vor allem die kurze Nase, geht mit unvollständigen und fehlgebildeten Atemwegen einher, die das Luftholen erschweren. Ein Symptom davon ist das laute Schnarchen. Je länger die Nase des Hundes ist, umso besser bekommt er Luft und umso leiser und seltener sollte das Schnarchen sein (wobei auch gesunde Hunde gelegentlich ein wenig schnarchen können).
Geschichte: vom Arbeitshund zur Trend-Rasse
Die Französische Bulldogge, häufig auch beim englischen Namen "French Bulldog" genannt, hat ihre Ursprünge in den lebendigen Pariser Arbeitervierteln der 1880er Jahre. Ursprünglich spielte die Rasse eine bedeutende Rolle in den Pariser Markthallen als Arbeitshund, der kleine Nagetiere jagte und die Hallen frei von Schädlingen hielt. Händler, Fleischer & Co. schätzten die robuste und dennoch freundliche Natur dieser Hunde. Dank ihrer kompakten Statur und ihrer Wachsamkeit waren sie perfekt für ihre Aufgabe geeignet.
Darüber hinaus dienten French Bulldogs als treue Begleiter der Arbeitenden, sie boten ihnen während der Arbeit Gesellschaft und sorgten für Unterhaltung und Freude. Aufgrund ihres ungewöhnlichen Aussehens und ihrer zugänglichen Persönlichkeit gewannen Frenchies schnell die Herzen der High Society und Kunst-Szene in ganz Europa, insbesondere England, für sich und wurden zu einer bekannten Rasse, die erstmals 1898 in einem offiziellen Rassestandard festgehalten wurde.
In den letzten Jahrzehnten hat die Französische Bulldogge einen weiteren steilen Aufstieg in die Riege der Trendhunde erlebt. Prominente haben zu ihrer wachsenden Popularität beigetragen und Bilder von niedlichen Frenchies sind mittlerweile in den sozialen Medien allgegenwärtig. Heute sind Französische Bulldoggen weltweit nicht nur als familienfreundliche Haustiere, sondern auch als Statussymbole begehrt. Die enorme Popularität der Französischen Bulldogge bringt jedoch auch einige Probleme mit sich: Zum einen wird ihnen leider aufgrund ihrer Inszenierung als Lifestyle-Objekte immer wieder das Hundedasein abgesprochen und es wird vergessen, dass es sich um Lebewesen mit entsprechenden Bedürfnissen handelt. Zum anderen ist die Gesundheit der Tiere ein großes Anliegen, da eine verantwortungslose Zucht zu vielen Krankheiten und Merkmalen, die maßgeblich die Lebensqualität der Vierbeiner beeinträchtigen, geführt hat.
Aussehen: einzigartig, aber ungesund?
Die Französische Bulldogge beeindruckte schon vor 150 Jahren mit ihrem einzigartigen Erscheinungsbild. Das besondere Aussehen geht jedoch leider mit einigen Problemen einher.
Steckbrief der Französischen Bulldogge
- Schulterhöhe: 27–35 Zentimeter (Rüden), 24–32 Zentimeter (Hündinnen)
- Gewicht: 9–14 Kilogramm (Rüden), 8–13 Kilogramm (Hündinnen)
- Fell: kurz, glatt, glänzend
- Farbvariationen: gestromt, weiß, rehbraun und mehr
- Ohren: aufrechtstehende "Fledermausohren"
- Kopfform: quadratisch, massiv mit kurzer Schnauze
- Rute: von Natur aus kurz und eher gerade, tief angesetzt, am Ansatz dick und sich zur Spitze verjüngend
French Bulldogs sind kleine, aber kraftvoll gebaute Hunde, die eine Schulterhöhe von bis zu 35 Zentimeter messen. Mit einem Gewicht von bis zu 14 Kilogramm sind sie stämmig gebaut. Das Fell der Frenchies ist kurz, glatt, glänzend und ohne Unterwolle, sodass es zwar pflegeleicht ist, jedoch wenig Schutz vor Sonne und Kälte bietet. Die Farbpalette ist vielfältig, häufig sind beispielsweise die Muster Gestromt, Fawn und Gescheckt. Die markanten Fledermausohren sind ein typisches Merkmal der Französischen Bulldogge. Diese stehen aufrecht und verleihen dem Hund einen aufmerksam-wachsam wirkenden Ausdruck. Leider sind bei dieser Form die Ohren sehr exponiert, sodass sie weniger vor Schmutz, Feuchtigkeit, Sonne und Kälte geschützt und entsprechend anfällig für Infektionen, Verletzungen, Sonnenbrand und Erfrierungen sind. Der Kopf der Französischen Bulldogge ist quadratisch und massiv, mit einer charakteristisch kurzen Schnauze und einer breiten, flachen Nasenpartie. Die großen, runden Augen und die Falten im Gesicht komplettieren den typischen Look dieser Rasse. Leider bringen all diese Merkmale massive gesundheitliche Einschränkungen mit sich: Atemprobleme, Augenverletzungen und Hautinfektionen sind nur einige davon. Auch die Rute der Französischen Bulldogge, deren Form ebenfalls sehr charakteristisch ist, kann zu gesundheitlichen Problemen führen: Sie ist typischerweise kurz und entweder gerade oder schraubenförmig eingedreht. Diese ungewöhnliche Rutenform ist jedoch nicht selten mit schweren Wirbelsäulenproblemen und damit chronischen Schmerzen und Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit verbunden.
Qualzucht Hund
Qualzucht Hund
Qualzucht Hund
Qualzucht Hund
Qualzucht Hund
Qualzucht Hund
Qualzucht Hund
Qualzucht Hund
Qualzucht Hund
Qualzucht Hund
Qualzucht Hund
Zum Download: Diese Merkmale machen Hunde krank
Das einzigartige Aussehen der Französischen Bulldogge wird nicht ohne Grund von Tierschützenden hinterfragt und kritisiert. Auch wird immer wieder gefordert, den Rassestandard anzupassen, sodass er eine gesündere Körperform fördert. Zum Wohl der Tiere gibt es inzwischen einige Bemühungen, gesundheitsschädliche Zuchtmerkmale zu reduzieren und perspektivisch zu eliminieren, um dieser besonderen Rasse ein schöneres Leben zu ermöglichen.
Der Frenchie-Charakter: ein charmanter Begleiter
Die Französische Bulldogge ist der Inbegriff eines charismatischen Begleiters, wobei natürlich zu beachten ist, dass jeder individuelle Vertreter dieser Rasse seine ganz eigene Persönlichkeit mitbringt.
Mit ihrem freundlichen und anhänglichen Wesen erobert die Französische Bulldogge schnell die Herzen ihrer Haltenden. Sie ist verschmust und genießt jede Form der Zuneigung. Die Französische Bulldogge kann ein hervorragender Familienhund sein. Sie ist geduldig und tolerant, was sie zu einem wunderbaren Spielgefährten für Kinder macht. Gleichzeitig zeigt sie eine natürliche Wachsamkeit und ein beschützendes Verhalten. Wichtig ist jedoch, dass die Französische Bulldogge nicht als Spielzeug missverstanden wird und weiterhin auf ihre Bedürfnisse als Hund Rücksicht genommen wird. Dazu gehören insbesondere eine frühe Sozialisation und genügend Auslastung. Zudem brauchen Frenchies viel Aufmerksamkeit und Zuneigung, da sie das Zusammensein mit ihren Menschen über alles schätzen.
Haltung und Erziehung: ein ruhiger Wohnungshund?
Die Französische Bulldogge wird vielerseits als idealer Stadthund angesehen, da sich ihr kompakter Körperbau und ihr ruhiges Wesen relativ gut für das Leben in Apartments eignen. Dennoch braucht diese Rasse regelmäßig angemessenen Auslauf und geistige Anregung. Mehrere tägliche, gemütliche Gassirunden mit viel Schnupperzeit und kleine Spieleinheiten sind Pflicht, um den Bewegungsdrang und die Neugierde des Hundes zu befriedigen. Ein sicher eingezäunter Garten wäre ideal, ist aber kein Muss, solange ausreichende Spaziergänge und moderate Spieleinheiten gewährleistet sind. Ihre Freude an menschlicher Gesellschaft bedeutet auch, dass die Französische Bulldogge am besten in einem Umfeld gedeiht, in dem sie viel Zeit mit ihrer Familie verbringen kann und eng in den Alltag von Frauchen und Herrchen integriert wird. Einsamkeit ist nichts für die Französische Bulldogge.
Die Erziehung einer Französischen Bulldogge kann gleichermaßen spannend und herausfordernd sein. Da sie eine gewisse Sturheit entwickeln kann, sind Geduld und Konsistenz das A und O. Da French Bulldogs einen ausgesprochen anhänglichen Charakter besitzen, funktioniert positive Verstärkung in der Erziehung besonders gut. Zudem kann ihre Verspieltheit für Lernspiele und Trainingseinheiten genutzt werden.
Wie viel Bewegung braucht die Französische Bulldogge?
Die Französische Bulldogge liebt gemütliche Spaziergänge und kurze Spieleinheiten. Der kompakte, bullige Körperbau wird jedoch schnell überlastet. Aufgrund ihrer kurzen Schnauze und der damit einhergehenden Atemprobleme sind sie besonders hitzeempfindlich und sollten insbesondere in den Sommermonaten vor Überanstrengung und einem Hitzschlag geschützt werden.
Tiergesundheitshelfer "Hitzschlag beim Hund" kostenlos herunterladen
Grundsätzlich neigen Französische Bulldoggen dazu, schnell außer Atem zu geraten, und leiden unter weiteren gesundheitlichen Einschränkungen, weshalb die Trainingsintervalle nicht zu lang und intensiv sein dürfen.
Sanfte Aktivitäten wie gemütliche Spaziergänge und leichtes Spielen sind ideal, um den Vierbeiner auszulasten. Große Begeisterung zeigen sie häufig auch für kleine Suchspiele oder einfache Gehorsamsübungen, die sowohl den Körper als auch den Geist fordern. Achten Sie darauf, dass die Trainingszeit abwechslungsreich und spaßig gestaltet wird, damit Ihr Frenchie motiviert und zufrieden bleibt.
Welches Futter für Französische Bulldoggen?
Die Französische Bulldogge hat spezielle Ernährungsansprüche. Ihre kompakte Statur und ihre Neigung zu Übergewicht erfordern eine sehr ausgewogene und kontrollierte Fütterung. Am besten sprechen Sie mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt darüber, was eine perfekte Hundemahlzeit enthalten sollte, wie Sie die richtige Futtermenge ermitteln und wie Sie Übergewicht bei Ihrem Hund verhindern. Darüber hinaus können Frenchies empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel reagieren. Unverträglichkeiten und Allergien kommen bei dieser Rasse leider gehäuft vor, sodass Sie besonders aufmerksam auf Symptome wie Juckreiz, Hautausschläge und Verdauungsprobleme achten sollten und gegebenenfalls spezielles Allergiefutter für Ihren Liebling brauchen.
Französische Bulldogen wollen gut gepflegt werden
Obwohl das dünne Frenchie-Fell sehr pflegeleicht erscheinen mag, brauchen die Vierbeiner dennoch eine besondere Aufmerksamkeit. Denn beim regelmäßigen Bürsten entfernen Sie nicht nur lose Haare, sondern können auch den Zustand der Haut kontrollieren und Hautprobleme wie Hotspots, zu denen Französische Bulldoggen neigen, frühzeitig bemerken.
Das sollten Sie über Hotspots wissen
Die Hautfalten der Französischen Bulldogge sind Brutstätten für Bakterien, sodass sie regelmäßig sanft gereinigt und getrocknet werden sollten, um die Ansammlung von Schmutz und Feuchtigkeit und die daraus resultierenden Infektionen zu verhindern. Auch die anfälligen Ohrmuscheln sollten regelmäßig kontrolliert und nach tierärztlicher Absprache mit einem feuchten Tuch vorsichtig gereinigt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Zahnpflege: Aufgrund ihrer Schädelform und Kieferstellung sind French Bulldogs besonders anfällig für Zahnprobleme. Eine gewissenhafte Zahnpflege ist zwar für alle Hunde relevant, bei dieser Rasse aber außerordentlich wichtig.
Zähneputzen beim Hund
Zähneputzen beim Hund
Zähneputzen beim Hund
Zähneputzen beim Hund
Zähneputzen beim Hund
Zähneputzen beim Hund
Zähneputzen beim Hund
Zähneputzen beim Hund
Zähneputzen-Anleitung zum kostenlosen Download
Warum gilt die Französische Bulldogge als nicht gesund?
Wie bereits erwähnt, gehen mit vielen rassetypischen Merkmalen der Französischen Bulldogge maßgebliche gesundheitliche Einschränkungen einher, die die Lebensqualität und -dauer dieser Rasse beeinflussen. Hinzu kommen genetische Veranlagungen, die nicht unbedingt direkt sichtbar, aber ebenfalls ernstzunehmend sind.
Die extreme Zuchtform führt unter anderem zu einer stark verkürzten Schnauze mit verengten Nasenlöchern, unvollständig ausgebildeten Atemwegen, einem verlängerten weichen Gaumen, einer vergrößerten Zunge und vergrößerten Rachenmandeln. Die Auswirkungen sind belastend: Schwierigkeiten beim Atmen, Schnarchen und Kurzatmigkeit sind typische Symptome. In schweren Fällen kann es zu Bewusstlosigkeit oder gefährlichen Atemnotanfällen kommen, besonders bei Anstrengung oder bei hohen Temperaturen. Aufgrund ihrer eingeschränkten Atemfähigkeit fällt es Frenchies schwer, ihre Körpertemperatur durch Hecheln zu regulieren, sodass sie besonders gefährdet sind, einen lebensbedrohlichen Hitzschlag zu erleiden. Oft hilft nur ein chirurgischer Eingriff zur Erweiterung der Atemwege.
Die extreme Zuchtform führt unter anderem zu einer stark verkürzten Schnauze mit verengten Nasenlöchern, unvollständig ausgebildeten Atemwegen, einem verlängerten weichen Gaumen, einer vergrößerten Zunge und vergrößerten Rachenmandeln. Die Auswirkungen sind belastend: Schwierigkeiten beim Atmen, Schnarchen und Kurzatmigkeit sind typische Symptome. In schweren Fällen kann es zu Bewusstlosigkeit oder gefährlichen Atemnotanfällen kommen, besonders bei Anstrengung oder bei hohen Temperaturen. Aufgrund ihrer eingeschränkten Atemfähigkeit fällt es Frenchies schwer, ihre Körpertemperatur durch Hecheln zu regulieren, sodass sie besonders gefährdet sind, einen lebensbedrohlichen Hitzschlag zu erleiden. Oft hilft nur ein chirurgischer Eingriff zur Erweiterung der Atemwege.
Anschaffung: Französische Bulldogge mit Nase?
Wenn Sie über die Anschaffung einer Französischen Bulldogge nachdenken, sollten Sie einige wichtige Aspekte berücksichtigen. Denn so süß sie auch sind: Französische Bulldoggen mit klassischen Rassemerkmalen leiden von Geburt an unter mehreren gesundheitlichen Problemen. Züchtungen mit Nase, ausgebildeter Rute, geschützteren Ohren, einem proportionaleren Körperbau und weniger genetischen Belastungen können ebenso tolle Charaktereigenschaften aufweisen, ohne dass gesundheitliche Probleme vorherbestimmt sind. Es gibt auch Hunderassen, die den Frenchies in ihrem Wesen ähneln, aber weniger gesundheitliche Vorbelastungen aufweisen:
- Border Terrier: Border Terrier sind aktive, gutmütige und anhängliche Hunde. Sie kommen mit weniger gesundheitlichen Problemen daher und haben einen ähnlichen charmanten und verspielten Charakter.
- Beagle: Beagles sind freundlich, neugierig und liebevoll. Sie mögen es, in der Nähe von Menschen zu sein, sind aber deutlich aktiver als Französische Bulldoggen.
- Kleinpudel: Pudel sind intelligent, gut zu erziehen und sehr sozial. Sie teilen die gleiche Lebensfreude und Anhänglichkeit der French Bulldogs.
Obwohl diese Hunde als gesünder gelten, bestehen bei allen Rassen gewisse Prädispositionen. Darum ist es stets wichtig, dass die Züchterin oder der Züchter eine möglichst verantwortungsvolle Zucht unter Ausschluss erkrankter Tiere nachweisen kann. Daneben warten in Tierheimen viele einzigartige Vierbeiner – manchmal auch Französische Bulldoggen – auf ein Zuhause. Indem Sie einem Hund aus dem Tierschutz eine zweite Chance geben, vermeiden Sie es, die Zucht weiterer kranker Tiere zu fördern. Dennoch sollten Sie auch hier bei Französischen Bulldoggen auf erhöhte Tierarztkosten vorbereitet sein.